Monthly Archives: Oktober 2013

Schreib mal wieder

Heute schreib ich…

… einer lieben Bekannten zum Geburtstag, die nicht unbedingt auf meinen Geburtstagsgruß wartet, sich aber bestimmt freut. Das Bild auf der Geburtstagskarte entstand auf einem gemeinsamen Besuch im Botanischen Garten Hohenheim.

… einem schwer mehrfach behinderten jungen Mann, der am Donnerstag einen neuen Defibrilator eingesetzt bekommt. Liebe Grüße und Mitgefühl auch an die Eltern, die mitfiebern, mitleiden und mithoffen. M., ich hab Dich/Euch lieb!

… der lieben Nichte, der ich, im Rahmen eines Hochzeitsspieles eine Zahnbürste schicken soll. Hey K., schön, dass Ihr wieder heil aus Südafrika und Mauritius zurück seid und Euch nun endlich wieder der ausgiebigen Zahnpflege widmen könnt 😉

Achtsam Essen

Seit der letzten Lebe leichter Stunde am Donnerstag, geht mir die Sache mit dem „bewussten Essen“ nicht mehr aus dem Kopf. 

B. berichtete, dass bei ihr unaufmerksames, schnelles Nebenheressen, viel weniger satt und zufrieden macht, als genussvolles, bewusstes Schlemmen. Außerdem besteht die Gefahr einfach viel zu viel zu essen.

B. berichtete über ihre neu entdeckte  Dankbarkeit für den gefüllten Teller vor ihr. 

DANKBARKEIT – ZEIT – ACHTSAMKEIT

Ich denke genau das ist es, was uns so oft feht beim Essen und uns zum schnellen, unüberlegten, genusslosen Konsumieren verleitet. Kein Wunder, wenn wir nach einer Nebenher-Mahlzeit wieder schneller Hunger und Gelüste spüren. Denn hier werden zwei wichtige Zentren in uns, der Geist und die Seele, nur ungenügend bis gar nicht gefüllt. 

Höchste Zeit, sich wieder der Köstlichkeiten auf dem Teller vor uns zu beSINNEn. Dem Geschmack, dem Duft, dem Aussehen… 

Übrigens: sogar ein Vollkornbrot mit Quark und Marmelade kann mit allen Sinnen gegessen werden. Habs heute Morgen ausprobiert – lecker!

Schenken wir unseren Speisen wieder mehr:

DANKBARKEIT – ZEIT – ACHTSAMKEIT

Dann schenken sie uns mehr Wohlbefinden, längere Sättigung, weniger Heißhungergelüste, bessere Verdauung…

 

5 am Tag – (m)ein Selbstversuch

Da erzähle ich meinen Lebe leichter Teilnehmern von der Empfehlung,  fünf  Portionen (Handvoll) Obst und Gemüse am Tag zu genießen. Preise die Vorteile einer solchen Ernährung mit viel „Grün“ an und schaffe es selbst nicht.  Heute startete ich (m)einen Selbstversuch – ist es zu schaffen oder scheitere ich wieder kläglich?

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Zum Frühstück machte ich mir ein warmes Müsli aus 4 EL Haferflocken, 200 ml Magermilch und einem geraspelten Apfel (1). Das Ganze für zwei Minuten in die Microwelle – lecker!

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Das Mittagessen: Hackröllchen mit Chilinudeln und Tomatensoße (2), bereicherte ich mit vier Steinchampignons (3), die ich in der Tomatensoße mitgaren ließ.

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Zur Abendessenszeit war ich heute nicht sehr hungrig – die drei, bereits zu mir genommenen „Grünen“, zeigten wohl ihre Wirkung. Deshalb gab es „nur“ einen genial leckeren Salat aus Eicblattsalat, Oliven, 4 Champignons (angebraten) (4 + 5)  und einer Scheibe Schinken.

5 am Tag – es hat geklappt! Aber nicht ohne ein wenig Nachdenken und Planung. Sehr cool die Tatsache, dass bei dieser Methode (wenn man die Tellerportionen nach Lebe leichter berücksichtigt) gewichtsbelastende Fette und Kohlenhydrate, nur einen geringen Anteil auf dem Teller beanspruchen und Obst und Gemüse als supergenialer Platzhalter agieren.

5 am Tag – nicht nur eine Einstellung um sich gesund zu ernähren, sondern auch um auf natürliche Art und Weise Gewicht zu reduzieren!

Probiert 5 am Tag aus! Es ist ein geniales Konzept! Wenn Du zusätzlich die drei Tellerportionen ( 2 Kuchenteller, 1 Essteller) am Tag als Maß einhältst, wirst Du abnehmen – ohne Zweifel!

Kichererbsen – unglaublich lecker!

Ich liebe diese kleinen Dinger! Ihren Geschmack, ihre Kosistenz und ihre Inhaltsstoffe. Es gibt sie getrocknet oder bereits gegart, in Dosen abgefüllt. Ich bevorzuge die zweite Variante, weil sie mir das lange Kochen erspart und wirklich gut schmeckt.

100g gekochte Kichererbsen enthalten:

1,6 g Fett, 16,8 g Kohlenhydrate, 8,9 g Eiweiß, 5,4 g Ballaststoffe

100 g weiße, gekochte Nudeln enthalten:

1,3 g Fett, 31,4 g Kohlenhydrate, 5,8 g Eiweiß, 2,3 g Ballaststoffe

In den Kichererbsen ist geringfügig mehr Fett enthalten, allerdings handelt es sich hier um pflanzliches Fett mit vielen ungesättigten Fettsäuren – wichtig für den Aufbau und die Funktion unseres Körpers.

Kichererbsen enthalten knapp die Hälfte an Kohlenlenhydraten, was unseren Blutzuckerspiegel niedrig hält und die Fettverbrennung ankurbelt.

Vom, energetisch als neutral einzustufenden Eiweiß, ist fast doppelt so viel enthalten.

Die Ballaststoffe (höherer und längerer Sättigungsgrad, bessere Verdauung, keine Kalorien…), sind sogar mehr als doppelt so viel vorhanden.

Wirklich genug Gründe , um unseren Speiseplan ab und zu, mit diesen kleinen „Gesundheitsbomben“ zu bereichern.

Ich möchte ZUnehmen…

Ich habe schon alles für die heutige Lebe leichter Kursstunde vorbereitet, als Tochter und Schwiegersohn nach einer ausgiebigen Radtour, gutgelaunt bei uns reinschneien und sich als Kursteilnehmer ausgeben. „Ich möchte ZUnehmen!“, tönt der Schwiegersohn.  „So so“, kontere ich, “ dann war das heute aber nix.   Du hast dich viel zu viel bewegt und überhaupt, gute Laune und Motivation sind sowas von kontraproduktiv für eine erfolgreiche ZUnahme, da solltest du wirklich mal umdenken“.

Kein Wunder sind die beiden sowas von schlank. Zum Glück sind sie jetzt noch Pizzaessen gegangen. Da besteht ja noch Hoffnung 😉

Frust oder Lust – ich habe die Wahl!

Da ertappe ich mich heute Morgen, direkt nach dem Aufwachen, wie ich dem neuen Tag düster und negativ entgegensehe. Der Zahnarzttermin am Vormittag, die vielen Aufgaben die auf Erledigung warten und am Abend dann noch die Chorprobe für unseren musikalischen Gottesdienst am Sonntag (nichtmal am Abend hab ich Ruhe). Meine Stimmung verfinstert sich und meine Lebensfreude fährt runter auf Null. Doch plötzlich macht`s „pling“! Nein, ich lasse mir diesen kostbaren Tag meines begrenzten Lebens doch nicht durch schlechte Stimmung vermiesen! DANKBARKEIT ist angesagt!  Ich erinnere mich an einen weisen Spruch, den meine Mama mir mal sagte:

 Loben zieht nach oben, danken schützt vor Wanken!

Danke! Ich habe die Möglichkeit zweimal im Jahr meine Zähne professionell reinigen zu lassen!

Danke! Der Weg zum Zahnarzt wird zum sonnigen Frühherbstspaziergang – eine Wohltat!

Danke! Ich darf in meinem sonnendurchfluteten Arbeitszimmer die nächste Lebe leichter Kursstunde vorbereiten, die Bankgeschäfte erledigen und die neuen Farbpatronen für unseren tollen Drucker bestellen.

Danke! Die Wäsche lässt sich, mit einer informativen Fernsehsendung nebenher, praktisch von allein zusammenlegen und bügeln.

Danke! Die Waschmaschine wäscht ganz nebenher unsere Klamotten und Männi hängt sie unaufgefordert am Abend auch noch auf – danke Schatz!

Danke! Die „Grüne Kiste“ liefert uns heute knackfrisches Gemüse ins Haus und ich darf eine köstliche Lauchfrittata, mit viel Endiviensalat dazu, daraus zaubern.

Danke! Singen macht Spaß! Umsomehr, wenn Sohni mit Band unseren Gesang durch geniale Spontanität und Rythmik bereichert (ihr seid einfach spitze!)

Danke! Für diesen schönen, wunderbaren Tag. Der ohne Dankbarkeit sicherlich nicht diesen Ausklang gefunden hätte.