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Rinderbeinscheiben mit Kürbisspalten und Bohnensalat

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Zutaten für 4 Portionen Rinderbeinscheiben:

  • 4 Rinderbeinscheiben
  • 5oo g Zwiebeln und Suppengemüse (mehr Zwiebeln)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer, Majoran
  • 200 ml Weißwein (ich nehme gerne Rotwein)
  • 400 ml Rinderfond
  • 25 g Tomatenmark
  • 20 g Paprika edelsüß
  • 1 1/2 EL Rotweinessig (oder anderen)
  • Wasser nach Bedarf

Zubereitung:

Gemüse klein schneiden.

Öl in einem Bräter erhitzen, Beinscheiben bei starker Hitze auf jeder Seite eine Minute anbraten, salzen, pfeffern. Herausnehmen, beiseite stellen.

Gemüse im Bratfett ca. 5 Minuten unter Wenden goldbraun braten. Tomatenmark dazu und anrösten, bis sich am Boden ein Belag bildet. Paprikapulver dazu und mit Wein, Rinderfond und Essig ablöschen.

Mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen.

Beinscheiben in die Soße legen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 2,5 Stunden  garen. Fleisch einmal wenden.

Das Fleisch soll bei der „Gabelprobe“ fast von allein zerfallen.

Wer es mag, kann die Soße noch etwas andicken oder das Gemüse heraussieben (wäre aber schade).

Walnussknödel

Zutaten für 4 Portionen:

  •  2 EL Butter
  •  1 Zwiebel, fein gewürfelt
  •  80 ml Milch
  • 375 g Dinkelvollkornbrot oder änliches
  • 4 Eier, verquirlt
  • 75 g Walnüsse,  gehackt
  • 1/2 Bund Petersilie, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Dinkelvollkornmehl

Zwiebelwürfel fein würfeln und in der Butter andünsten. Milch dazu gießen und warm werden lassen.

Brot  grob zerbröseln. Eier, Zwiebeln, Mehl und Milch unter das Brot heben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 15 Minuten quellen lassen.

Walnüsse grob hacken und in der Pfanne ohne Fettzugabe anrösten.  Die Walnüsse und die Petersilie zum Knödelteig geben. Vorsichtig zu einem Knödelteig verkneten. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.

Knödelteig in 4 Portionen teilen. Je eine Portion als längliche Wurst fest in Klarsichtfolie und anschließend in Alufolie wickeln. Die Knödel in   siedendem Wasser 40 Minuten garziehen lassen.

Hirschgulasch mit Walnussknödeln – sooo lecker!

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Hirschgulaschzutaten für 3 Portionen:

  • 500 g Hirschgulasch
  • 80 g durchwachsener Speck
  • etwa 300 g Gemüse:  Zwiebeln, Möhren, Sellerie, Knoblauch
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml Rotwein
  • Brühe nach Bedarf
  • Salz, Pfeffer, Chili, Thymian
  • in einem Teeei: 4 leicht gequetschte Wacholderbeeren, 3 Lorbeerblätter
  • bei Bedarf Stärkemehl, mit etwas kaltem Wasser angerührt

Den Speck grob würfeln und in eine Pfanne langsam auslassen. Das Hirschfleisch dazugeben und von allen Seiten kräftig anbraten. Fleisch und Speck aus der Pfanne nehmen.

Im restlichen Fett (evtl. noch etwas Öl dazu geben) das Gemüse mit dem Tomatenmark anrösten. Wenn sich am Boden eine braune Röstschicht gebildet hat mit etwas Rotwein ablöschen und den Bodensatz dadurch lösen. So lange weiter kochen/braten, bis sich wieder eine Röstschicht am Boden angelagert hat. Wieder mit Wein ablöschen und kräftig einkochen lassen.

Dann würzen, das gefüllte Teeei zum Fleisch geben, den restlichen Rotwein und bei Bedarf etwas Brühe dazu ggießen (die Flüsigkeit sollte das Fleisch knapp bedecken).  Nun den Bräter schließen und das Fleisch bei niedriger Temperatur ca. 2 Stunden schmoren lassen. Ab und zu mal schauen, ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist.

Das Fleisch ist fertig, wenn es fast zerfällt. Gabel-, vlt. auch Geschmacksprobe machen! Nochmal abschmecken und bei Bedarf mit Stärke o. ä. binden.

Festlich – Köstlich

Tochter und Schwiegersohn „bescherten“ uns einen wundervollen Heiligen Abend mit einem sehr schön weihnachtlich gedeckten Tisch und einem oberleckeren Essen. Danke!!! Ihr seid toll!

Speisekarte Weihnachten 2013IMG_5280 (Mittel)

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5 am Tag – (m)ein Selbstversuch

Da erzähle ich meinen Lebe leichter Teilnehmern von der Empfehlung,  fünf  Portionen (Handvoll) Obst und Gemüse am Tag zu genießen. Preise die Vorteile einer solchen Ernährung mit viel „Grün“ an und schaffe es selbst nicht.  Heute startete ich (m)einen Selbstversuch – ist es zu schaffen oder scheitere ich wieder kläglich?

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Zum Frühstück machte ich mir ein warmes Müsli aus 4 EL Haferflocken, 200 ml Magermilch und einem geraspelten Apfel (1). Das Ganze für zwei Minuten in die Microwelle – lecker!

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Das Mittagessen: Hackröllchen mit Chilinudeln und Tomatensoße (2), bereicherte ich mit vier Steinchampignons (3), die ich in der Tomatensoße mitgaren ließ.

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Zur Abendessenszeit war ich heute nicht sehr hungrig – die drei, bereits zu mir genommenen „Grünen“, zeigten wohl ihre Wirkung. Deshalb gab es „nur“ einen genial leckeren Salat aus Eicblattsalat, Oliven, 4 Champignons (angebraten) (4 + 5)  und einer Scheibe Schinken.

5 am Tag – es hat geklappt! Aber nicht ohne ein wenig Nachdenken und Planung. Sehr cool die Tatsache, dass bei dieser Methode (wenn man die Tellerportionen nach Lebe leichter berücksichtigt) gewichtsbelastende Fette und Kohlenhydrate, nur einen geringen Anteil auf dem Teller beanspruchen und Obst und Gemüse als supergenialer Platzhalter agieren.

5 am Tag – nicht nur eine Einstellung um sich gesund zu ernähren, sondern auch um auf natürliche Art und Weise Gewicht zu reduzieren!

Probiert 5 am Tag aus! Es ist ein geniales Konzept! Wenn Du zusätzlich die drei Tellerportionen ( 2 Kuchenteller, 1 Essteller) am Tag als Maß einhältst, wirst Du abnehmen – ohne Zweifel!

Kichererbsen – unglaublich lecker!

Ich liebe diese kleinen Dinger! Ihren Geschmack, ihre Kosistenz und ihre Inhaltsstoffe. Es gibt sie getrocknet oder bereits gegart, in Dosen abgefüllt. Ich bevorzuge die zweite Variante, weil sie mir das lange Kochen erspart und wirklich gut schmeckt.

100g gekochte Kichererbsen enthalten:

1,6 g Fett, 16,8 g Kohlenhydrate, 8,9 g Eiweiß, 5,4 g Ballaststoffe

100 g weiße, gekochte Nudeln enthalten:

1,3 g Fett, 31,4 g Kohlenhydrate, 5,8 g Eiweiß, 2,3 g Ballaststoffe

In den Kichererbsen ist geringfügig mehr Fett enthalten, allerdings handelt es sich hier um pflanzliches Fett mit vielen ungesättigten Fettsäuren – wichtig für den Aufbau und die Funktion unseres Körpers.

Kichererbsen enthalten knapp die Hälfte an Kohlenlenhydraten, was unseren Blutzuckerspiegel niedrig hält und die Fettverbrennung ankurbelt.

Vom, energetisch als neutral einzustufenden Eiweiß, ist fast doppelt so viel enthalten.

Die Ballaststoffe (höherer und längerer Sättigungsgrad, bessere Verdauung, keine Kalorien…), sind sogar mehr als doppelt so viel vorhanden.

Wirklich genug Gründe , um unseren Speiseplan ab und zu, mit diesen kleinen „Gesundheitsbomben“ zu bereichern.

Fruchtig-frische Tomatensoße mit viel Aroma

Diese köstliche Tomatensoße ist absolut Lebe leichter tauglich und schmeckt sooo herrlich fruchtig-tomatig.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 750 g Tomaten, in grobe Stücke geschnitten
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 ml trockener Weißwein oder Gemüsebrühe
  • 4 EL Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne
  • drei Zweige frisches Basilikum, in Streifen geschnitten
  • 2 EL Kapern aus dem Glas
  • Salz, Pfeffer, Paprika rosenscharf, Gemüsebrühe, eine Prise Zucker

Die Zwiebeln und den Knoblauch im Olivenöl bei mittlerer Temperatur goldgelb anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und in ca. 8 Minuten zur Hälfte einkochen lassen.

Inzwischen die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett unter Umrühren anrösten bis sie duften und eine goldbraune Farbe angenommen haben. Zur Seite stellen.

Tomaten zu der Zwiebel-Weißwein-Reduktion  geben, mit Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker und Brühe würzen, 20 Minuten leicht köcheln lassen, dann fein pürieren. Kapern und Basilikum unterrühren. Nochmals abschmecken mit Sonnenblumenkernen bestreun und servieren.

Wir kombinierten dazu Vollkornspaghetti und Gurkensalat –  lecker!

Zitronenmelissentee – mein Sommertee

In meinem Garten wächst an mehreren Stellen ganz herrliche Melisse. Jedes Jahr kommt irgendwo eine neue Staude dazu. Bevor sie mir den ganzen Garten überwuchert, halte ich sie im Zaum und…

… fülle fast die ganze Teekanne locker mit Melissenblättern auf, gieße kochendes Wasser drüber, lass den Tee mit geschlossenem Deckel (wegen den ätherischen Ölen) mindestens 10 Minuten ziehen, um dann…

… einen köstlich- aromatischen, Tee zu genießen der einen leichten zitronenartigen Geschmack hat. Heiß, lauwarm oder kalt – ein Genuss! Übrigens müssen die Blätter nicht abgeseiht werden. Lasst sie ruhig drin, bis die Kanne leer ist, das verstärkt nur noch das Aroma.

Tortellini-Sauerkraut-Auflauf

Zugegeben, diese Kombination kam mir schon etwas ungewöhnlich vor, doch die Neugier siegte. In Anlehnung an dieses Rezept, gings los und es hat sich richtig gelohnt! Ein schnelles, sehr leckeres Alltagsgericht!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 250 g trockene Tortellini
  • 1 mittlere Dose Sauerkraut, kleingeschnitten
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 TL Butter
  • 1 Schuss Sahne
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g kräftiger Hartkäse, gerieben

Die Tortellini in Salzwasser gar kochen.

Zwiebel in Butter andünsten. Das Kraut dazugeben und schön anschmoren. Mit Brühenpulver, Salz und Pfeffer würzen.  Einen Schuss Sahne und wenig Wasser aufgießen. Gerade soviel, dass das Kraut etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel schön vor sich hingaren kann. Eventuell zwischendurch noch etwas Wasser angießen. Das fertige Kraut sollte schön weich sein.

Die fertigen Tortellini unter das Kraut mischen. Mit dem geriebenen Käse bestreuen. Bei 180 Grad im Backofen goldgelb überbacken.