Super Programm…

Morgen fahren Männi und ich mit dem Rad nach Heilbronn. Ich liebe es, unsere Fahrradtouren am Computer zu planen. Mein Programm sagt mir die genaue Streckenlänge, mit wie viel Höhenmetern ich zu rechnen habe, wie der Straßenbelag aussieht, welche Straßen befahren werden und noch viel mehr. Außerdem werden mir wunderschöne Vorab-Bilder der Strecke angezeigt – herrlich, ich freue mich, kann mir die Strecke schon fast realistisch vorstellen. Die Fülle an interessanten Details und Informationen ist groß, eigentlich müsste ich gar nicht mehr fahren, bekomme alles bequem nach hause geliefert, wenn nicht etwas Entscheidendes fehlen würde…

Auch Heike und Beate haben uns mit ihrem Programm und den Büchern eine ganz tolle Vorlage/Anleitung/Routenplanung für die Fahrt in ein leichteres Leben gegeben. Wir bekommen viele wertvolle Informationen über den Weg zu unserem Wunschgewicht. Höhen und Tiefen werden nicht verschwiegen. Tipps und schöne Bilder machen Appetit auf ein leichteres Leben. Das Lesen macht Spaß und ich fühle mich dadurch schon etwas leichter, aber eben nur fast. Das Entscheidende fehlt…

Um den Weg nach Heilbronn oder den Weg in ein leichteres Leben wirklich ERLEBEN zu können, bleibt uns nichts anderes übrig als uns real aufzumachen. Dann erst erfahren Körper, Geist und Seele die wirkliche Wohltat des Tuns. Das bloße Betrachten von außen bringt uns nicht weiter, nicht weiter an Erfahrung und Wohlbefinden, nicht weiter auf dem dem Weg zum Ziel.

Die tollsten Programme taugen nichts wenn mann sie nicht umsetzt. Wir haben es in der Hand. Worauf noch warten? Morgen geht`s los, am liebsten heute schon.

Von nix kommt nix…

Ich wusle den ganzen Tag durchs Labor – von einer Schülerin zur anderen. Eine Schülerin meint:

„Sie sollten wirklich mal einen Schrittzähler tragen um zu gucken was den lieben langen Tag so an Schritten zusammenkommen, das müssten ja schon so einige sein.“

Ich lächle und ziehe meinen kleinen Motivator aus der Hosentasche. Lese, am Ende eines langen Arbeitstages, 9765 Schritte ab. Da kommen aber noch mindestens 1000 für den Heimweg dazu. Das Staunen ist groß. Wir kommen ein wenig ins Reden und ich erzähle vom letzten Sonntag, da waren es sogar über 16000!

Sie macht große, staunende Augen, kann es kaum glauben: „Was…, und das am SONNTAG…?!“

Eine andere Schülerin klinkt sich ein und meint: „Ach deswegen sind Sie so schlank!“

Meine Antwort mit einem Augenzwinkern: „Von nix kommt nix!“ Oder anders ausgedrückt:

Es wird keine gute Fee kommen und Dir aus Mitleid zehn Kilo wegzaubern. DU musst etwas ändern/tun!

Kreisjacke

Ich probiere gerne neue, geniale Ideen aus. Danke an alle für die supertollen Ideen – leider habe ich sie nicht selber. Habe vor Jahren einen Koffer voll Wolle von einer betagten Frau aus unserer Gemeinde „geerbt“. Es wird Zeit etwas daraus zu machen. Ganz zufällig stieß ich bei You Tube auf diese tolle Idee – eine Kreisjacke.

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Spannend, oder? Dieses Kreisding sieht ja wirklich nicht nach Jacke aus, aber ich bin total motiviert dieses Jacke fertig zu kriegen. Das Endergebnis wird Euch ganz sicher nicht vorenthalten.

Dankbarkeitstaste

Stellt Euch mal vor, auf Eurem Computer gäbe es eine Dankbarkeitstaste. Mit dieser Taste könntet Ihr mit einem Klick negativ formulierte Sätze in positive umwandeln. Unglaublich? Schaut mal wie das aussehen könnte:

„Neee…, ich hab keine Lust jetzt 30 Minuten zu laufen, das Wetter ist so schlecht und überhaupt, ich hab noch sooo viel zu tun…“

Klick auf die Dankbarkeitstaste und da steht:

„Klasse, dass ich heute in der Lage bin aufzustehen, meinem Körper eine Portion Bewegung zu gönnen, mich danach pudelwohl zu fühlen und dieses herrliche Gefühl zu haben, etwas Gutes für mich getan zu haben.“

“ Also nein, schon wieder diese blöde Aufräumerei/Putzerei. Hat doch gar keinen Sinn! Morgen sieht`s doch grad wieder so aus. Mir hängt das so zum Hals raus.“

Dankbarkeitstaste…

“ Es ist doch wirklich nicht selbstverständlich eine Wohnung mit Küche, Bad, gemütlichem Wohnzimmer und Schlafzimmer (mit noch gemütlicherem Bett) sein Eigen zu nennen. Die Mehrzahl der Menschheit hat diesen Luxus nicht! Da lebt eine komplette Familie in einem Raum, den wir nicht im Entferntesten als „Raum“ in unserem Sinne bezeichnen würden (und die sind froh, überhaupt so einen „Verschlag“ zu haben). Also nix wie ran und unser „Gut“ in Schuss halten. Es ist ein Privileg!

„Es ist doch eine Qual mich ständig zügeln zu müssen, mir nichts mehr gönnen zu dürfen, ständig auf Essenspausen, Tellerportionen zu achten. Das ist doch kein Leben!“

Dankbarkeitstaste…

„Wow…, ich bin froh und dankbar, dass ich meinem Körper ein leichtes Leben ermöglichen kann. Ich gönne meinem Körper mehr Qualität statt Quantität, mehr Klasse statt Masse. Er wird es mir danken mit mehr Wohlbehagen, mehr Vitalität, mehr Gesundheit und weniger Gewicht!“

Wir können jederzeit diese „Dankbarkeitstaste“ drücken – in unserem Kopf. Sie löst eine enorme Kraft für unseren Alltag aus. Lasst uns positiv an Herausforderungen gehen – jeglicher Art!

Wenn wir diese Taste immer wieder und lange genug bewusst drücken, bis sie ganz abgenützt ist, brauchen wir irgendwann die Beschriftung nicht mehr, unser Kopf (Finger) findet blind zu dieser Taste.

beWEGt

Sehr, sehr schön, Sonnentage wie dieser. Männi und ich machen uns auf den WEG – fahrradfahren. Unsere Leidenschaft! 4 Stunden BeWEGung pur, Sonne, frische Luft – herrlich!

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BeWEGt wird nicht nur mein Körper (Bein-, Herzmuskulatur…), auch mein Geist (Orientierung, Navigation) und die Seele… Meine Seele wird angerührt, von den Herrlichkeiten der Natur, den prachtvoll blühenden Wiesen, den Augen – blicken auf den See (mit Ente) im Steinbruch, den Pferden die übermütig und voller Lebenslust über die Koppel galoppieren, dem Milan, der von den frisch gemähten Wiesen profitiert (die arme Maus), den schmucken Dörfern (so ein Haus hätt ich auch gerne) und von meinem Männi, der immer wieder, sehr diskret, oben auf dem Berg oder unten im Tal auf mich wartet. Danke mein Schatz!

Ein herrlich beWEGter Tag heute.

Bleibe leichter

Seit Stunden sitze ich über dem neuen Buch von Heike und Beate. Es zieht mich so was von in den Bann, dass ich gar nicht mehr davon loskomme. Eigentlich dachte ich, als erfahrener Lebe leichter Coach, ich könnte wahrscheinlich nicht allzuviel Neues in dem Buch finden, aber Leute…, es ist DER HAMMER! Schon auf den ersten 20 Seiten habe ich mehr als 20 bemerkenswerte Stellen markiert. Meine Kursteilnehmer  müssen  dürfen sich das nun alles anhören.

Leute, wenn ihr euer Leben in die Hand nehmen wollt, wenn ihr endlich, so wie ihr es euch vorstellt durchs Leben gehen wollt – leicht, unbeschwert, mit Lebensfreude und Elan, dann holt euch dieses Buch, oder/und kommt zu mir in den nächsten Kurs der am 6. Mai beginnt.

Ihr habt nichts zu verlieren – aber so viel zu gewinnen!

 

TAGWERK

Wenn die Täglich anfallenden Arbeiten getan sind,

wenn ich Achtsam mit mir und meinen Mitmenschen umgegangen bin,

wenn mein Geist gefordert und dadurch gefördert wurde,

wenn ich Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden konnte,

wenn meine Ernährung ein Segen für meinen Körper war,

wenn ich mir Ruhezonen eingeräumt habe

und noch Kraft habe um meinen Feierabend zu genießen,

dann ist mein TAGWERK vollbracht.

Rinderbeinscheiben mit Kürbisspalten und Bohnensalat

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Zutaten für 4 Portionen Rinderbeinscheiben:

  • 4 Rinderbeinscheiben
  • 5oo g Zwiebeln und Suppengemüse (mehr Zwiebeln)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer, Majoran
  • 200 ml Weißwein (ich nehme gerne Rotwein)
  • 400 ml Rinderfond
  • 25 g Tomatenmark
  • 20 g Paprika edelsüß
  • 1 1/2 EL Rotweinessig (oder anderen)
  • Wasser nach Bedarf

Zubereitung:

Gemüse klein schneiden.

Öl in einem Bräter erhitzen, Beinscheiben bei starker Hitze auf jeder Seite eine Minute anbraten, salzen, pfeffern. Herausnehmen, beiseite stellen.

Gemüse im Bratfett ca. 5 Minuten unter Wenden goldbraun braten. Tomatenmark dazu und anrösten, bis sich am Boden ein Belag bildet. Paprikapulver dazu und mit Wein, Rinderfond und Essig ablöschen.

Mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen.

Beinscheiben in die Soße legen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 2,5 Stunden  garen. Fleisch einmal wenden.

Das Fleisch soll bei der „Gabelprobe“ fast von allein zerfallen.

Wer es mag, kann die Soße noch etwas andicken oder das Gemüse heraussieben (wäre aber schade).

Stolz

Ich bin stolz! Oh oh, darf ich das überhaupt sagen?!? Von kleinauf wurde mir eingetrichtert, dass das Wort „stolz“ in meinem Reden und Denken nichts zu suchen hat. Stolzsein ist unchristlich – sagt man. Stolzsein ist überheblich – sagt man. Stolzsein ist egoistisch – sagt man. Stolzsein ist…

ICH BIN ABER STOLZ – sage ich!

Stolz auf meinen Sohn, der in so vielen Gottesdiensten, Jugendgottesdiensten, bei Hochzeiten und diversen anderen Veranstaltungen den BASS spielt. E-Bass und Kontrabass…und das gut!

Ja, ICH BIN STOLZ und ICH BIN DANKBAR!  Beides ist nicht voneinander zu trennen. Das ist nämlich der Knackpunkt: Stolz ohne Dankbarkeit könnte tatsächlich überheblich, unchristlich und egoistisch wirken. Kommt aber die Dankbarkeit dazu, gibt es keinen Grund nicht stolz auf den eigenen Sohn (und manch andere Dinge) zu sein.

 

Walnussknödel

Zutaten für 4 Portionen:

  •  2 EL Butter
  •  1 Zwiebel, fein gewürfelt
  •  80 ml Milch
  • 375 g Dinkelvollkornbrot oder änliches
  • 4 Eier, verquirlt
  • 75 g Walnüsse,  gehackt
  • 1/2 Bund Petersilie, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Dinkelvollkornmehl

Zwiebelwürfel fein würfeln und in der Butter andünsten. Milch dazu gießen und warm werden lassen.

Brot  grob zerbröseln. Eier, Zwiebeln, Mehl und Milch unter das Brot heben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 15 Minuten quellen lassen.

Walnüsse grob hacken und in der Pfanne ohne Fettzugabe anrösten.  Die Walnüsse und die Petersilie zum Knödelteig geben. Vorsichtig zu einem Knödelteig verkneten. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.

Knödelteig in 4 Portionen teilen. Je eine Portion als längliche Wurst fest in Klarsichtfolie und anschließend in Alufolie wickeln. Die Knödel in   siedendem Wasser 40 Minuten garziehen lassen.